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Besser schlafen: Gewohnheiten für deine Abendroutine

In der heutigen Zeit nehmen Schlafstörungen immer mehr zu. Immer mehr Menschen haben Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen. Doch die Nacht ist weit mehr als nur eine Phase der Ruhe. Sie ist ein entscheidender Zeitpunkt, an dem unser Körper Selbstheilungsprozesse in Gang setzt und Entgiftungsprozesse anregt. Es ist die Zeit, in der unsere Gedanken und Emotionen verarbeitet werden. Doch wenn sich unser Biorhythmus über einen längeren Zeitraum nicht im Gleichgewicht befindet, hat dies erhebliche Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel, unsere Atmung, unseren Blutdruck und unsere Hormone.


"Ein guter Tag beginnt bereits am Abend davor." Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie wichtig guter Schlaf für deine Gesundheit ist? Nicht nur, um dich am nächsten Tag ausgeruht zu fühlen, sondern auch für deine Hormongesundheit. Hier sind ein paar Tipps, wie du deine Schlafroutine verbessern kannst, um deine Hormone in Balance zu halten und das Beste aus deinem Schlaf herauszuholen:

1. Meide Koffein am Abend: Du liebst deinen Kaffee, aber wusstest du, dass Koffein auch am Abend noch Auswirkungen haben kann? Selbst wenn du ihn am Morgen trinkst, kann er abends deine Fähigkeit zum Einschlafen beeinträchtigen. Versuche also, den Konsum von koffeinhaltigen Getränken am Nachmittag und Abend zu reduzieren, damit dein Körper zur Ruhe kommen kann.

2. Geh früh schlafen: Es ist nicht nur wichtig, genug zu schlafen, sondern auch zur richtigen Zeit ins Bett zu gehen. Versuche, vor 23 Uhr schlafen zu gehen, damit dein Körper genügend Zeit hat, sich auf den Schlaf vorzubereiten und du morgens ausgeruht aufwachst.

3. Reduziere visuelle Reize: Das Blaulicht von Bildschirmen wie Handys oder Fernsehern kann die Produktion von Melatonin, unserem Schlafhormon, beeinträchtigen. Reduziere daher mehrere Stunden vor dem Schlafengehen die Nutzung von Bildschirmen und verwende eine Blaulichtfilterbrille, um deine Augen zu schonen und besser einschlafen zu können.


4. Vermeide schwere Mahlzeiten: Späte oder schwere Mahlzeiten belasten dein Verdauungssystem und können zu unruhigem Schlaf führen. Versuche daher, einige Stunden vor dem Zubettgehen leichtere Mahlzeiten zu dir zu nehmen, damit dein Körper sich entspannen kann und du besser schlafen kannst.

5. Verzichte auf Alkohol vor dem Schlafengehen: Alkohol mag zunächst entspannend wirken, kann aber die Qualität deines Schlafes beeinträchtigen und dazu führen, dass du am nächsten Morgen müde und erschöpft aufwachst. Verzichte daher vor dem Schlafengehen auf alkoholische Getränke und gönn dir lieber eine Tasse beruhigenden Kräutertee oder einen warmen ISI (mein Lieblings-Schlummertrunk).

6. Schaffe ein entspannendes Abendritual: Ein kurzes Abendritual kann dazu beitragen, Körper und Geist vor dem Schlafengehen zu entspannen. Dies kann eine Yoga- oder Atemübung sein, aber auch das Schreiben in ein Journal mag ich sehr um meine Gedanken zu ordnen und den Tag zu reflektieren. Mein Abend-Highlight ist das Entspannen auf der Shaktimatte (Akkupressurmatte), während ich mir eine Fußmassage mit dem Foot Balm gebe.

7. Achte auf Raumtemperatur und Dunkelheit: Eine angenehme Raumtemperatur und absolute Dunkelheit sind wichtig für einen erholsamen Schlaf. Lüfte dein Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut durch, eine Schlafzimmertemperatur zwischen 15-19°C ist optimal. Störende Lichtquellen können deinen Schlag beeinträchtigen und zudem die Produktion von deinem wichtigen Schlafhormon: Melatonin reduzieren. Dunkle deshalb deinen Raum so gut es geht ab oder verwende bei Bedarf eine Schlafmaske.


8. Wähle entspannende Unterhaltung: Es mag verlockend sein, sich am Abend vor dem Schlafengehen einen Horrorfilm anzusehen oder eine aufregende Action-Serie zu schauen, aber diese Art von Unterhaltung kann zu einem unruhigen Schlaf führen. Anstatt deinen Geist mit aufregenden Bildern und Handlungssträngen zu stimulieren, wähle lieber eine entspannendere Option wie ein Buch oder ein beruhigendes Gute-Nacht-Hörbuch. Diese helfen dabei, deinen Geist zu beruhigen und dich auf eine ruhige und erholsame Nachtruhe vorzubereiten.


9. Minimiere Elektromagnetische Strahlung: Das Ausschalten des WLAN-Routers über Nacht und das Aktivieren des Flugmodus auf deinem Handy kann helfen, die Belastung durch elektromagnetische Strahlung zu reduzieren. Studien haben gezeigt, dass diese Strahlung den Schlaf stören und die Qualität beeinträchtigen kann, indem sie die Melatoninproduktion beeinflusst. Indem du diese Geräte ausschaltest oder in den Flugmodus versetzt, schaffst du eine ruhigere Schlafumgebung, die zu einem tieferen und erholsameren Schlaf beiträgt. Nun kannst du dir deine ganz eigene Abendroutine aus diesen kleinen Tipps zusammenstellen. Es ist nicht notwendig, alles auf einmal umzusetzen - wähle einfach aus, was dir persönlich guttut und dir hilft, zur Ruhe zu kommen.


Vielleicht sind ein paar Dinge davon für dich ja sowieso schon selbstverständlich. Durch die Integration dieser Tipps in deine tägliche Routine kannst du nicht nur die Qualität deines Schlafes verbessern, sondern auch deine Hormongesundheit fördern. Gönn dir die Ruhe und Erholung, die dein Körper benötigt, um optimal zu funktionieren und dich rundum wohl zu fühlen.


In Liebe

Jana Noel 🤍

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